In der Beziehung zwischen Lieferanten und EDL in der Produktion muss der externe Dienstleister sowohl als Kunde und auch als Lieferant definiert werden. Der Lieferant bestellt beim EDL eine Veredelung (Artikel B). Dies Bestellung wird als Serienbestellung beim EDL mittels LAB (1) im EK-Bereich ausgelöst. Das bedeutet der EDL ist ein Lieferant. Grundsätzlich stellt der Lieferant dem EDL die zu veredelnden Teile (A) kostenlos zur Verfügung. dies geschieht über eine Lieferung im VK-Bereich (2). Das bedeutet der EDL fungiert in diesem Prozess auch als Kunde. Nach der Veredelung des Artikel A entsteht der Artikel B. Der EDL liefert die veredelte Ware (Artikel B) dem Lieferanten (3).
Um diese Abfolge der oben beschriebenen Geschäftsprozesse mittels ATM abzubilden sind folgende Einträge notwendig:
- Im Geschäftpartnerstamm muss der EDL als Lieferant definiert werden:
- Im Geschäftspartnerstamm muss der EDL als Kunde definiert werden:
- Den veredelte Artikel als Stückliste anlegen:
- Für den veredelten Artikel wird eine Partnerbestellung mit Bestellungsart = “STL abbuchen” angelegt. Beim ATM-Wareneingang mit dieser Bestellungsart wir nicht nur der veredelte Artikel zugebucht sondern gleichzeitig die Stückliste vom “Lagerort Art. Umbuchung” abgebucht:
- Für den zu veredelden Artikel wird ein Beistellauftrag erstellt:
Der Beistellauftrag bewirkt, dass die Bedarfe automatisch aus dem MRP gezogen werden. Der Warenausgang wird ganz normal über den Versandvorschlag erzeugt. Da es eine kostenlose Lieferung ist wird eine Umlagerung auf den EDL-Lagerort erzeugt.
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